Hilfe gegen verfärbte Zaehne

Veröffentlicht am 02.04.2009

Von den Stars aus Film und Musik, sowie auch in der Werbung wird uns oftmals vorgegaukelt, dass das strahlende, intensive Weiß ihrer Zähne naturgegeben sei. Bei den Zähnen gibt es zwar die verschiedensten Farbtöne und Schattierungen, strahlend Weiß sind Zähne von Natur aus jedoch eher selten. Im Gegenteil, ab einem gewissen Alter bemerkt man immer mehr, dass sich die eigenen Zähne verfärben und dunkler werden.
Dies ist auf verschiedenste Faktoren zurückzuführen, denn die Gründe für Zahnverfärbungen liegen nicht unbedingt in einer mangelnden Zahnpflege. Der Grundton eines Zahnes ergibt sich aus dessen Beschaffenheit selbst. Hierbei lässt sich für gewöhnlich ein Farbspektrum feststellen, dass von weiß über zu beige bis hin zu gelblich führt. Generell kann man sagen, dass eine gewisse Verfärbung durch den Alterungsprozess bedingt ist, indem sich die Beschaffenheit des Zahnes im Laufe der Zeit ändert.
Gegen diese Verfärbungen kann man in der Regel eher selten etwas tun, jedoch kann man oberflächliche Ablagerungen sehr gut bekämpfen. Diese oberflächlichen Ablagerungen sind meist durch Nahrungsmittel bedingt, wie zum Beispiel durch den Genuss von Kaffee, Rotwein, schwarzem Tee und vielem mehr. Auch der Konsum von Nikotin kann zu beträchtlichen Verfärbungen führen.

Gegen Verfärbungen aller Art gibt es verschiedenste Mittel. Vielfach erhält man in Drogerien Zahncremes, die mittels enthaltener Schleifstoffe Verfärbungen abtragen. Allerdings können diese Cremes auch einen Nachteil haben. Durch die Schleifstoffe wird auch Zahnsubstanz abgetragen, dies wird als Abrasion bezeichnet und wird auch Abnutzung genannt.
Eine weitere Methode ist das so genannte „Bleaching“ oder auch Zahnaufhellung. Hierbei empfiehlt es sich, diese Behandlung vom Zahnarzt seines Vertrauens professionell durchführen zu lassen, um auch tatsächlich zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Meist wird hierfür zuerst eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, um den tatsächlichen Verfärbungsgrad feststellen zu können. Meist wird diese Behandlung mittels Präparaten, welche Wasserstoffperoxid beinhalten, durchgeführt. Schon vorhandene Zahnfüllungen werden bei der Behandlung jedoch nicht mit aufgehellt. Das Ergebnis hält im besten Fall Jahre, jedoch nicht ewig, was im Anbetracht der Kosten, welche nicht von den Krankenkassen übernommen werden, beachtet werden sollte.


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